Übersichtskarte

kurz vor Abflug

Samstag, 24.05.2014

So, wir konnten den Blog nicht ganz aufholen. Heute sind wir nach Keflavik gefahren, wo wir die letzten Stunden vor Abflug in einem Flughafenhotel schlafen. Es gibt immernoch was zu tun. Um vier Uhr müssen wir schon wieder aufstehen. Deshalb reichen wir nach was noch fehlt, wenn wir wieder in Berlin sind.

Liebe Grüße,

Janine

Am Strand und im Wasser

Mittwoch, 21.05.2014

Dienstag Nachmittag wollten wir am Strand von Reykjavik baden. Dort gibt es einen HotPot und natürlich den Atlantik zum Baden. Die Besonderheit ist hier, dass dieser in einem bestimmten Bereich durch geothermales Wasser erwärmt wird. Im Sommer sollen so Wassertemperaturen von bis zu 16 Grad erreicht werden. Unsere Vorfreude auf den HotPot endete, als wir ihn sahen - Er war schon fast überfüllt. Es waren fast nur Isländer darin. Ich will gar nicht wissen, wie es ist, wenn in der Hauptsaison noch viele Touristen hinzu kommen. Jedenfalls ist es nichts für mich, wenn es so voll ist. Also schmissen wir unseren Plan um. Die Kinder konten erst eine Weile im Sand buddeln und dann ging es in ein anderes Schwimmbad. Dieses war zwar auch recht voll, bot aber noch genug Platz zum Spielen. Außerdem gab es Rutschen, was vorallem Ella sehr freute. Ihr macht es mittlerweile nicht mehr aus, bei 10 Grad Außentemperatur aus dem Wasser zu steigen und zu Rutschen. Das könnte ich mir in Deutschland kaum vorstellen. - Gut da könnte ich mir auch nicht vorstellen, dass ich selbst bei dieses Temperaturen im Atlantik bade. Aber eben dieses habe ich heute getan. Am Vormittag wagten wir einen neuen Versuch am Strand. Es war deutlich leerer, so dass wir uns alle gemütlich in den HotPot setzten. Da es mir im HotPot sowieso nach einer gewissen Zeit zu heiß wird und ich Abkühlung brauche, wählte ich den Atlantik. Also lief ich erstmal den Strand endlang vom HotPot zum Meer. Das war eine angenehme Erfrischung. Dennoch war mir dann immernoch so warm, dass ich mich letztlich tatschlich mit dem ganzen Körper in das kühle Nass wagte. Die Füße pickten dabei schon. Aber es tat wirklich gut. Ella wollte es auch probieren, gab den Plan aber sofort auf, nachdem sie ihren Fuß ins Wasser gesteckt hatte.

Wir alle wären gerne noch länger geblieben. Aber wir hatten unseren Termin zum Reiten. Nachdem man uns 45 Minuten lang warten lassen hat, wurden die Kinder dann je drei Runden im Kreis geführt und das war es dann. - Für alle ganz schön entäuschend.  Antonie und Ella wollen auch in Zukunft wieder reiten. Wir hben ihnen versprochen, dass wir und in Berlin nach Islandpferden umsehen werden.

Janine

Heimaey und die 18 Furten

Montag, 19.05.2014

Unser Mietauto macht seit einigen Tagen immer merkwürdigere Geräusche. Da kein Warnlämpchen leuchtet, sind wir natürlich so kurz vor der Abgabe zu faul, uns darum zu kümmern. Als das Auto aber plötzlich einfach beschleunigte, ohne dass Ronald das Gaspedal trat, war uns doch recht mulmig zumute. Das war der ausschlaggebende Punkt an dem wir beschlossen, mögliche Fahrten Richtung Hochland zu unterlassen. Wir wollten schließlich nicht riskieren dort, möglicherweise noch ihne Handyempfang liegen zu bleiben. So strichen wir die Idee entweder nach Þórsmörk oder gar Richtung Landmannalaugur zu fahren. - Nun, manchmal kommte es eben aber alles etwas anders als geplant...

Aus den genannten Gründen beschlossen wir, dass unser letzter großer Ausflug uns nach Heimaey, eine Insel der Westmännerinseln führen sollte. Dafür mussten wir relativ früh aufstehen. Schließlich fuhr die Fähre schon um 10 Uhr los und wir mussten bis dahin etwa 2 Stunden mit dem Auto fahren. Knapp schafften wir es. Dafür wurden wir mit einem wunderbare Tag auf dieser wundervollen Insel belohnt. Auf Heimaey bracht 1973 überrachend der Vukan Eldfell aus. Durch großes Glück konnten die Bewohner rechtzeitig evakuiert werden. Nach dem endgültigen Ende der Eruptionen und dem Erkalten der Lava, hatte die Insel einges an Fläche dazugewonnen. Im Gegenzug  wurden allerdings viele Häuser unter der Lava und Asche begraben und endgültig zerstört. Um das ganze noch sichtbare Ausmaß dieses Naturschauspiels betrachten zu können, wollten wir die Inselerkundung auf de Eldfell beginnen. Nach einigem Geknatsche der müden Kinder, ging Ronald mit ihnen zum Auto zurück und ich durfte alleine den Eldfell besteigen und vorerst die Ruhe genießen. Es war ein herrlicher Ausblick. Dennoch ist es denkwürdig, auf dem Vulkan zu stehen, der die Ursache für eine solche Katastrophe ist. Interessant, dass unter der der erkalteten Lava zu stehen auf die man blickt verschüttete Häuser sind.

Nach meinem Alleingang erkundeten wir die Insel dann gemeinsam weiter. Die vielen schönen Eindrücke kann ich nicht so gut in Worte fassen. Aber wir haben Fotos gemacht ;-)

Blick auf die Stadt Heimay Der Eldfell vom Wasser aus Blick vom Eldfell Blick Richtung Süden Hafeneinfahrt Der Elefantenfelsen Elefantenfelsen vomn Weitem Elefantenfelsen vomn Weitem Blick vom süden der Insel nach Norden Schafe auf Heimay nochmal Mutige am Vogelfelsen Ella und Toni machen Pause Porträt Toni Die Mädels Von der Lava zerstörtes Gebäude Vogelfelsen Insel bei Heimay Diese Insel hat der Staat Island der Sängerin Björk geschenkt Vogelfelsen

 

Obwohl Heimaey schon einen ganzen Ausflugstag gefüllte hat (wir waren um kurz nach 18 Uhr von der Fähre runter), wollten wir noch einmal einen kurzen Abstecher zum Seljalandsfoss machen. Ronald wollte diesen Wasserfall schließlich auch mal im Frühling sehen. Als wir auf dem vollen Parkplatz standen, reizte uns aber etwas anderes. Die Straße zum Þórsmörk, einem Naturschutzgebiet mit üppiger Vegetation und großer Vielfalt an Landschaft, begann nämlich direkt hinter dem Wasserfall. Unserer Road Guide warnte vor dem Weg, weil es dort viele gefährliche Furten geben soll. Wir dachten uns, wir könnten einfach bis zur ersten Furt fahren, um einen Blick Richtung Þórsmörk erhaschen zu können. - Je nach Karte waren 4 bzw. 5 Furten auf der Strecke eingezeichnet. Aufgrund des Zustands unseres Autos beharrte ich darauf, keine Furtdurchfahrt riskieren zu wollen - bis ich die erste sah. Die Abenteuerlust packte mich wieder. Ronald musste aussteigen und die Tiefe abschätzen. Sehr tief schien sie nicht zu sein. Also doch- ich wollte diese Furt durchqueren, noch einmal dieses kleine Bauchkribbeln spüren.

Aus dieser einen Furt wurden einige weitere. Nur eine, an einer Abzweigung, war uns zu tief. Diese hätten wir überqueren müssen, um zu einem Gletschersee zu gelangen. Doch diesen konnten wir nicht mal aus der Ferne ausmachen. Also ging es weiter, immer tiefer in den Þórsmörk hinein. Ella und Toni durften an Papas Hand  auch eine der flacheren Furten in Gummistiefeln durchlaufen.  Wir schaffte es bis ans Ende des Þórsmörk. Dann durfte Ronad die Rückfahrt übernehmen. Dabei zählten wir 18 Furten, die wir pro Strecke überwunden hatten! Wie sahen aber auch an den ausgewaschenen Flussbetten wie hoch das Wasser steigen kann. Da verstanden wir, warum vor dieser Straße gewarnt wird. Letztlich nahmen wir hier mehr Eindrücke mit, als wir fotografisch festhalten konnten. Denn zum ersten Mal überhaupt, waren vor dem Ende eines Ausflugstages beide Akkus vom Fotapparat leer.

Janine

  Eine der leichteren Furten auf dem Weg zum Thorsmörk Berge auf dem Weg zum Thorsmörk Eine Gletscherzunge Betrachtungen Porträt Fluss im Thorsmörk Pflanzen Graugänse machen eine Pause Landschaft im Thorsmörk das Ende des Thorsmörk Koboldfelsen Portät Elle versteckt sich im Thorsmörk Landschaft Teich im Thorsmörk Knospen Fels im Thorsmörk

Nochmal!

Sonntag, 18.05.2014

Einige Dinge, die die Kinder erlebt haben, fanden sie so schön, dass die sie am liebsten immer wieder machen würden. Dazu zählt eindeutig Reiten. Deshalb waren wir Samstag auf einem Reiterhof bei Reykjavik. Obwohl dieser Reiterhof sehr groß ist haben wir leider erst einen Termin für Mittwoch bekommen. Die Kinder müssen sich also noch etwas gedulden. Deshalb fuhren wir in den nahegelegenden Elfenpark. Doch leider begann es kurz nach unserer Ankunft zu Regnen. Davon waren die Toni und Ella nicht so begeistert. Wir entschieden zurückzukehren und ein anderes Mal wieder zu kommen. Doch kurz vorm Verlassen des Parks hatte Ella wohl eine Elfe endeckt. - Schneller als gedacht waren wir wieer im Elfenpark. Denn schon am Sonntag war schönes "Parkwetter". Er war auch dementsprechend voll. Elfen wurden dieses Mal nicht gesichtet. Dafür unterhieten sich Ella und Toni über die Menschen in roten Uniformen, die sie dort sahen (wir nicht...)

Vor unserem zweiten Besuch im Elfenpark waren wir morgens auf Wunsch der Kinder noch einmal Enten füttern, mit dem Ergebnis, dass die nocheinmal hinwollen, bevor wir fliegen. Die Liste der Dinge, die wir wiederholen sollen wächst also ständig, während die Anzahl unsere Tage hier deutlich abnimmt.

 

Janine

Ella beim Vogelfüttern Das Rathaus von Reykjavik Eine Möwe und nochmal Blumenpflücken im Elfenpark Ella schaut sich die Höhle an

Reykjanes

Freitag, 16.05.2014

Die Reykjaneshalbinsel im Süden von Reykjavik stand schon von Anfang an als Tagesausflug fest. Hier hat man eigentlich alles, was Islands Natur ausmacht, halt nur alles etwas kleiner. Wir pickten uns auch nur ein paar Sehenswürdigkeiten aus: ein Geothermalgebiet, einen Vogelfelsen und ein Lavafeld. Den Kinder war das irgendwie alles zu viel. Die meiste Zeit blieben sie im Auto und wollten gar nicht mit raus. Da Janine und ich dies alles schon mal 2010 sahen, haben wir den Ausflug nicht so lange ausgedehnt.

Ronald

Geothermalgebiet mit Schwefelquellen Erde brodelt dort Jetzt im Mai ist es überall deutlich voller De Pool ist nicht von Menschen gemacht Meer an der Südküste der Reykjanes Ella klettert Die beiden lieben Steine Meer an der Südküste der Reykjanes Vogelfelsen Vogelinsel Eldey aus der Ferne Kleine Vogelfelsen Blumen am Wegesrand

 

 

Ausflugsziel abgebrannt...

Donnerstag, 15.05.2014

Mittwoch verbrachten wir nur in und um Reykjavik. Dabei haben wir festgestellt, dass Einkaufszentren auch in Island (so wie überall anders auch) nicht so unser Ding sind. Nach einem Besuch im Hauptsitz eines der isländischen Woll-/Strickwarenproduzenten besitze ich jetzt auch sowas wie einen Islandpullover.

Donnerstag morgen gingen wir ebenfalls recht ruhig an. Vor dem Frühstück beobachteten wir die Arbeit in der Werft vor unserem Wohnzimmerfenster mit gemischten Gefühlen und vielen Erklärungen. Das Walfangschiff war fertig und wurde zurück ins Wasser gelassen- die Saison geht bald los.  Zum  Mittagessen sind wir ins "Waschmaschinencafe" gegangen, einem Cafe mit riesigem Spielbereich im Keller. Ellas Meinung: "Das beste Restaurant der Welt".Danach fuhren wir nach Hveragerði.

Dieser Ort liegt nur etwa 45 Minuten Fahrzeit von Reykjavik entfernt. Er ist bekannt für seine Gewächshäuser, in denen mit Hilfe der lokale Erdwärme ein Großteil des isländischen Gemüses und sogar einige Bananen angebaut werden. Es sollte ein großes Gewächshaus geben, welches auch besichtigt werden konnte. Obwohl sowohl Ronald, als auch ich der Meinung waren, 2010 eben im Sovenirshop dieses Gewächshauses gewesen zu sein, konnten wir es nicht finden. In der Touristeninfo sagte man uns schließlich, dass es abgebrannt sei. Ein anderes Gewächshaus stände nicht zur Besichtigung offen. In der Toursiteninformation widmeten wir ein paar Minuten einer sehr kleinen Ausstellung zu einem Erdbeben, welches den Ort 2008 erschütterte. Obwohl es regnete, wollten wir uns dann wenigsten noch den angepriesenen Geothermalpark in der Ortsmitte ansehen. Doch irgendwie sollte es nicht sein an diesem Tag: dieser hatte geshlossen.

Janine

Die beiden schaun wie das Schiff ins Wasser gelassen wird noch ist es fest Jetzt nicht mehr Nun ist es im Wasser Landschaft bei Reykjavik

Golden Circle light

Dienstag, 13.05.2014

Der Golden Circle ist das Touristenhighlight, was wohl jeder mitnimmt, der auch nur die Möglichkeit dazu hat. Das ist verständlich, denn man kann innerhalb eines Tages einige sehr bedeutende und bekannte Attraktionen Islands sehen und bestaunen. Die drei wichtigsten Halte sind der Gullfoss-  der Goldene Fall, der Geysir und Þingvellir. Im Þingvellir-Nationalpark liegt einerseits der Versammlungslatz des ältestens Parlaments der Welt, anderseits kann man dort erkennen, was das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen Kontinentalplatte bewirkt.

Eben diesen Golden Circle kannten Ronald und ich von unserem Aufenthalt 2010. Den Geysir, besser gesagt, den heute noch reglmäßig aktiven Strokkur, wollten wir den Kindern unbedingt zeigen. Die Reaktionen waren verschieden. Antonie hatte dauerhaft Angst nass zu werden und wollte am liebsten sofort wieder zum Auto. Ella hingegen war begeistert. Jedes Mal wenn das Wasser des Strokkur in die Höhe schoss, applaudierte sie. Wir hatten das Glück, dass er bei eiem Ausbruch gleich vier Mal hintereinander spritzte.

Als auch Ella schließlich keine Lust mehr hatte, fuhren wir weiter zum Gullfoss. - Von meinem abnehmendem Interesse, was Wasserfälle betrifft, hatte ich ja bereits berichtet... Ella und ich blieben im Auto, wärend Ronald undd Toni sich den Gullfoss ansahen.

Nach Þingvellir wollten wir dann alle nicht mehr. Stattdessen machten wir einen kleinen Ausflug in die Sagenwelt Islands. Ganz in der Nähe sollte das Grab eines Riesen zu finden sein. Zuerst fanden wir eine Kleine Kirche, an deren Tür ein Ring hängt, welcher angeblich dem Riesen Bergthor von Blafell gehört haben soll. Etwas außerhalb des kleinen "Menschenfriedhofs" fanden wir dann tatsächlich das Grab des Riesen, welches sogar einen Grabstein hat.

Janine

Der Strokkur Kurz nach der Erruption Gullfoss Der Ring des Riesen Pflanze Ella zeigt Toni den Grabstein

Ruhe in der Hauptstadt

Montag, 12.05.2014

Die ersten Tage in Reykjavik sind wir ruhig angegangen. Zum einen ist das Wetter sehr wechselhaft und zum anderen sind wir etwas "Sightseeing-müde". Die meiste Zeit haben wir uns auf Reykjavik selbst beschränkt. Den Hafen haben wir erkundet, sind in das Nationalmuseum gegangen und waren mal im Tierpark. Da es hier auch überdachte Walbeobachtungsboote gibt, haben wir noch einmal eine Waltour gemacht. Das Boot war ziemlich schnell und hat ganz schön geschaukelt. Toni ist an Bord gleich wieder eingeschlafen. Allerdings haben wir diesmal zum Glück zumindest einen Zwergwal (und ich zusätzlich noch einen Schweinswal) gesehen, was vor allem Ella ziemlich gut fand. Noch besser fand sie aber, dass genau auf dem Boot ein weiterer Milchzahn rausgefallen ist. Sie nutzte die Lücke gleich, um den Strohhalm ihres Kakaos dort hineinzulegen...

Ronald

Ella erklärt Toni im Nationalmuseum, wie man ein Pferd malt Toni im Nationalmuseum in traditioneller Tracht Ella übt mit dem Wikingerschwert  Altes isländisches Haus im Nationalmuseum Die Harpa, das Opernhaus von Reykjavik Reykjavik am Abend Ella übt mit der Pfeife an Bord Noch ist Toni fröhlich Eingeschlafen Da ist er der Zwergwal und nochmal Da juckt was im Mund Das Resultat- eine neue Zahnlücke Hihi wieder älter geworden

 

Back to Hauptstadt

Freitag, 09.05.2014

Heute hieß es Abschied vom Landleben nehmen. Ella und Toni hatten sich noch einmal gewünscht ein Lämmchen zu halten und den Kälbchen tschüss zu sagen. Also sind wir morgens nach dem Packen gleich in den Stall gegangen. Die beiden verteilten ordentlich Heu unter den Kälbern und streichelten die kleinen Kühe ausgiebig. Dann Wechsel zu dem Schafstall und endlich die Lämmer halten. Ella war ganz schön stolz, als sie das schwarze Lämmchen alleine hoch genommen und gehalten hat. Es war gar nicht so leicht, sie davon zu überzeugen es auch wieder auf den Boden zu stellen. Toni war etwas vorsichtiger aber fand es auch aufregend.

Gegen Mittag sind wir dann nach Reykjavik aufgebrochen. Auf direktem Weg, denn wir hatten alle irgendwie keine Lust uns noch was anzuschauen. Der 6 Kilometer lange Tunnel unter einem Fjord war für die Kinder schon aufregend genug. Am Nachmittag haben wir uns in unserer neuen Ferienwohnung eingerichtet. Sie liegt genau am alten Hafen. Von dem riesigen Panoramafenster hier im 4. Stock haben wir einen traumhaften Blick auf die Schiffe.

 

Ronald

Die beiden bei der Arbeit Auge in Auge Auge in Auge Ganz schön anstrengend so ein Landleben Ella die Farmerin Toni ist etwas zurückhaltender  Unsere letzte Wohnung hier in Island (3.Balkon) Blick vom Wohnzimmer. Das Schiff im Bild ist ein Walfänger, der wieder seetauglich gemacht wird.

 

 

Rund um den Snæfellsjökull (Teil 2)

Donnerstag, 08.05.2014

Uns gefiel es so gut in unserem Ferienhaus, dass wir unseren Aufenthalt spontan um eine Nacht verlängerten. So hatten wir einen weiteren Tag für die Erkundung der Halbinsel. Leider spielte das Wetter nicht so mit. Es regnete den ganzen Tag. Da es sowieso auf dem Weg lag hielten wir diesmal an einer sehr einfach zugänglichen Mineralquelle. Das Wasser sprudelte und schmeckte extrem nach Eisen. Ella mochte es aber sehr.(So sehr, dass wir auf dem Rückweg gleich wieder an der Quelle halten mussten um die Flaschen erneut zu füllen)

Danach war eigendlich eine kleine Wanderung zu einer schönen Schlucht, die gleichzeitig als Vogelfelsen dient, geplant. Wir setzten uns in ein Cafe, in der Hoffnung, dass der Regen weniger werden würde. Das Gegenteil war der Fall. Also machten wir uns etwas entäuscht auf den Rückweg. Doch Ronald und ich konnten es uns nicht nehmen lassen, ein kleines Stück altbewährter Strecke zu fahren - die 570. Die Straße führt östlich den Snæfellsjökull hoch. Auch dieses Mal wies ein Schild auf die Unpassierbarkeit der Straße hin. Wir ließen uns nicht beirren, lag doch unser spontanes Ziel dieses Mal nur etwa einen Kilometer hinter dem Hinweisschild - die Sönghellir (Singhöhle). Vom Auto zur Höhle waren es nur wenige Meter, die wir durch den Regen laufen mussten. Dann fanden wir Unterschlupf in der Höhle. Ronald ging mutig vor. Als die Kinder sahen, dass ich auch in die Höhle kletterte, trauten sie sich auch hinein, waren aber etwas enttäuscht, dass die Höhle nicht all ihre Lieder nachsang. Irgendwie haben sie das mit dem Echo noch nicht so ganz verstanden. Toni meinte: "Das kleine Echo will zu seiner Mama." Letzlich hatten wir in und auch außerhalb der Höhle trotz Regen unseren Spaß. Die Wolken waren am Ende soweit unten, dass wir darin standen. Dadurch war unsere Sicht sehr eingeschränkt. Wir entschlossen uns die Vernunft über die Abenteuerlust zu stellen und nicht weiter die unpassierbare Straße zu befahren. Wir fuhren also wieder zurück und kamen letztlich auch an diesem Tag unbeschadet an unserem Ferienhaus an.

Janine

Wir erkunden die Höhle Da oben steht etwas Inschriften Vor der Höhle Drei Rotjacken In den Wolken Wasserabfüllen an der Mineralquelle Wasserabfüllen an der Mineralquelle Im Kuhstall Beim Schafefüttern

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.